Fahrradwerkstatt in Biedenkopf ab sofort wieder geöffnet!

Im Diakonischen Werk im Mühlweg 23 in Biedenkopf werden gespendete Fahrräder angenommen und an finanziell bedürftige Menschen weitergegeben.

Annahme von Fahrradspenden
Jeweils freitags von 9:00 – 10:00 Uhr und von 12:00 – 13:00 Uhr
Es werden ausschließlich Fahrräder mit Gangschaltung angenommen. Kleinere Reparaturen am Fahrrad kann ein ehrenamtlich Mitarbeitender vor Ort durchführen.

Weitergabe von Fahrradspenden
Jeweils montags von 14:00 – 15:30 Uhr
Finanziell bedürftige Menschen können in dieser Zeit schauen, ob unter dem Angebot der Gebrauchträder ein für sie passendes dabei ist.

Der Eingang ist an der Seite zur Lahn, die untere Tür, gegebenenfalls oben klingeln!

Wohnungsnotfallhilfe bietet Sprechstunde in Biedenkopf

Sozialarbeiter Alexander Becker

Jeden 2. Mittwoch im Monat von 14 - 17 Uhr im Mühlweg 23

Räumungsklage, Zwangsräumung, Wohnungslosigkeit: Was für die meisten Menschen klingt wie aus einer fremden Welt ist für manche raue Realität und längst kein reines Großstadtproblem mehr. „Auch bei uns leben Menschen in unsicheren Wohnverhältnissen“, weiß Helmut Kretz aus seiner Arbeit. Als Fachbereichsleiter ist er unter anderem für die Wohnungsnotfallhilfe zuständig.

Bereits jetzt nutzen Menschen aus dem Dekanat Biedenkopf-Gladenbach die Fachberatungsstelle und auch die Tagesaufenthaltsstätte für wohnungslose Menschen, die das Diakonische Werk in Marburg vorhält. Um die Wege für die Betroffenen kurz zu halten wurde zum Jahresbeginn eine zusätzliche Sprechstunde in Biedenkopf eingerichtet.

Jeweils jeden zweiten Mittwoch im Monat von 14 – 17 Uhr steht Sozialarbeiter Alexander Becker Ratsuchenden, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, im Mühlweg 23 als Ansprechpartner zur Verfügung. Er kann über gesetzliche Ansprüche aufklären, nach Wohnungen und Unterkünften suchen, mit Kommunen, Behörden und Vermietern Kontakt aufnehmen und gegebenenfalls mit Gläubigern Ratenzahlungen vereinbaren.

Wenn jemand schon buchstäblich auf der Straße steht, wendet sich Becker zunächst an die Stadt oder Gemeinde, in der die hilfesuchende Person gemeldet ist. „Bei unfreiwilliger Obdachlosigkeit muss die Kommune eine Unterkunft bereitstellen“, erklärt der Sozialarbeiter. Eine weitere Hürde für wohnungslose Menschen ist der Zugang zu Sozialleistungen, für die eine Postadresse erforderlich ist. „Leistungen erhält nur, wer sich verpflichtet, werktäglich postalisch erreichbar zu sein“, so Becker. In der Fachberatungsstelle Wohnen in Marburg werden daher Postadressen für Klienten eingerichtet, damit diese ihre Leistungsansprüche geltend machen können.

Bei drohender Wohnungslosigkeit ist es zumeist erforderlich, schnell zu handeln. Daher ist es auch außerhalb der Sprechstunde in Biedenkopf möglich, den Sozialarbeiter zu kontaktieren. Bei Bedarf kann Becker auch außerhalb der Sprechstunde einen Termin in Biedenkopf vereinbaren. Er ist telefonisch unter 06421-948777 erreichbar und per Mail unter alexander.becker(at)ekkw.de.

10.000 € für Cafés für Menschen mit und ohne Demenz

Dr. Sven Matthiesen, Bereichsleiter Vorstandsstab und Konzernstrategie der Helaba, sowie vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf Diplom-Sozialarbeiterin Diana Gillmann-Kamm, Fachbereichsleiter Soziales Helmut Kretz, Vorstandsmitglied Axel Henss. (Foto: Helaba)

Bei der jüngsten Spendenvergabe des Helaba-Konzerns wurden zwölf karitative Einrichtungen mit jeweils 10.000 Euro bedacht. Mit dabei waren die Cafés für "Menschen mit und ohne Demenz".

Das vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf entwickelte Konzept bietet an verschiedenen Wochentagen in unterschiedlichen Ortsteilen herzliche Begegnungen für Menschen mit und ohne Demenz. Ziel ist es, älteren Menschen soziale Teilhabe zu ermöglichen, vorhandene Gaben zu stärken und Angehörige zu entlasten. Zahlreiche ehrenamtlich Mitarbeitende engagieren sich im Cafébetrieb und im Fahrdienst.

"Die Gemeinwohlorientierung hat bei der Helaba seit jeher einen hohen Stellenwert. Besonderen Fokus legen wir dabei auf die Förderung von Projekten, die sich nachhaltig karitativen Aufgaben verschrieben haben", erklärt Dr. Sven Matthiesen, Bereichsleiter Vorstandsstab und Konzernstrategie der Helaba, bei der Spendenübergabe in Frankfurt. "Wir freuen uns daher, mit unseren Spenden die Arbeit dieser Organisationen zu fördern und möchten damit auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich tagtäglich für unsere Gesellschaft engagieren, herzlich danken".

Nähere Informationen zu den Cafés erhalten Sie hier.

Was geht mit wenig Geld - Neuauflage wird vorgestellt

„Was geht mit wenig Geld“ heißt die Broschüre des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf, die nun zum 3. Mal aktualisiert und neu aufgelegt werden konnte. „Die Broschüre ist der einzige Wegweiser, in dem ein Großteil aller Angebote für Menschen mit kleinem Einkommen in der Stadt Marburg und im Landkreis Marburg-Biedenkopf zusammengestellt sind“, so Ulrich Kling-Böhm, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf. Der Leser findet hier sowohl Beratungsangebote zu finanziellen Fragen, als auch konkrete Möglichkeiten für günstige Einkäufe oder kulturelle Teilhabe. Kling-Böhm begrüßt die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, der die Druckkosten für die 2.000 Exemplare übernommen hat. Dass die gedruckte Fassung auch in Zeiten von Internet und Smartphone ihre Berechtigung hat, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Die vorherigen Auflagen der inzwischen 48 Seiten starken A 5 Broschüre waren jeweils schnell vergriffen.  

Joachim Hikade, stellvertretender Leiter des KreisJobCenters bezeichnete den Wegweiser als umfassend und übersichtlich. Er sagte: „Für Leute mit dauerhaft geringem Einkommen ist das eine gute Hilfe“. 1. Kreisbeigeordneter Marian Zachow sieht in der Broschüre ebenso einen Wegweiser und Türöffner für Betroffene und Berater, wie auch eine Vermesser der sozialen Landschaft im Landkreis. „Beim Durchblättern stellt man fest, wie weit das Feld der sozialen Angebote ist“, sagte Zachow. Auch beim „Schmökern“, also bei nicht gezielter Suche, lasse sich hier etwas finden.

Die Broschüre wurde inzwischen an verschiedene Kommunen, Einrichtungen und Institutionen verteilt. Geplant ist zudem sie an Kirchengemeinden, Schulen, Kindertagesstätten und Vereine weiterzugeben. Digital kann die Broschüre hier heruntergeladen werden.

Helmut Kretz, Judith Traxel und Ulrich Kling-Böhm vom Diakonischen Werk gemeinsam mit Marian Zachow, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf, und Joachim Hikade, stellvertretender Leiter vom KreisJobCenter

Dringende Bitte um Hilfe!

Verstanden werden und satt werden – dazu reicht es leider nicht mehr!

Weit über 400 geflüchtete Menschen sind 2017 bereits erstmals in die Beratungen des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf gekommen. Vorwiegend natürlich in die Flüchtlings- und Migrationsberatung, aber auch in die Sozialberatung, die Erziehungsberatung, die Schwangerenberatung und die Suchtberatung. Dazu kommen all diejenigen, die bereits seit 2016 oder gar früher unsere Beratungen in Anspruch nehmen. Viele haben erstaunlich schnell und gut Deutsch gelernt. Für den Alltag reicht es in der Regel. Aber um tiefer gehende Probleme äußern und bearbeiten zu können, braucht es immer noch Dolmetscher. Eine qualifizierte Dolmetscherstunde kostet in der Regel mindestens ca. 35,-- Euro, oft mehr. In der Regel gibt es niemanden, der die Kosten übernimmt. Also tun wir das aus Spendenmitteln. 2017 haben wir dafür bis jetzt 1.500,-- Euro erhalten, aber bis Ende Juli schon 2.100,-- Euro aufwenden müssen, trotz größter Sparsamkeit. Wir brauchen dringend etwa 100 Menschen, die uns jeweils eine Dolmetscherstunde zu 35,-- Euro spenden!

Ähnlich sieht es mit den Lebensmittelpaketen aus, die wir für Bedürftige, die durch alle Raster fallen und auch gerade „Tafelpause“ (ja, das gibt es!) haben, bereitstellen. Auch da benötigen wir dringend 100 Menschen, die uns Wochenendpakete für ca. 10,-- Euro spenden!

Bitte spenden Sie auf unser Konto: IBAN DE81 5206 0410 0002 8001 01, Kontoinhaber: Kirchenkreisamt Kirchhain – Marburg  Verwendungszweck:  Spende DWMB Dolmetscher oder Spende DWMB Lebensmittel. Wenn Sie beim Verwendungszweck auch ihre Straße, Hausnummer und Postleitzahl angeben (Beispiel: Spende DWMB Dolmetscher Haspelstr. 5 35037), senden wir Ihnen gern eine Spendenbestätigung zu!