Gute Stimmung beim Herbstfest in der Begegnungsstätte Biedenkopf
Diakonisches Werk gestaltet gemeinsam mit Gästen buntes Programm
Munteres Stimmengewirr und der Duft nach frischem Kaffee empfangen die Besucher des Herbstfestes in der Begegnungsstätte Biedenkopf bereits am Eingang. Gemeinsam mit den Gästen der städtischen Einrichtung gestaltet das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf an diesem Nachmittag ein buntes Programm. Humorvolle Beiträge, Gesang und eine reichhaltig gedeckte Kaffeetafel sorgen für gute Stimmung und Geselligkeit.


Passend zum Anlass sind die Tische liebevoll mit Kürbissen und Sonnenblumen dekoriert. Koordinatorin Regina Gerstenberg freut sich über die vollbesetzten Tische. Einen besonderen Höhepunkt sieht sie in der Programmgestaltung, in der sich einige der Gäste mit humorvollen Beiträgen einbringen. Nachdem Pfarrer Ralf Ruckert die Gäste begrüßt und ein Tischgebet gesprochen hat, schenken die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Diakonischen Werks Kaffee ein und füllen am Buffet die Teller mit Kuchen und herzhaften Schnittchen.

Im Laufe des Nachmittages wird viel gelacht: Anneliese Neumann und Friedel Borgmann demonstrieren als „Erna und Erwin“, wie leicht es bei zunehmender Schwerhörigkeit zu lustigen Missverständnissen kommen kann. Ute Schwarz und Elisabeth Koch zeigen in ihrem Sketch den Zusammenhang zwischen der Ausbildung des Apothekers dem Kauf eines Heftpflasters auf. Dieter Hess berichtet über die Tücken der Technik. Er stellt der Runde seine Erfahrungen mit „Alexa“ vor und meint zudem, das Handy sei die Rache der Technik an den Senioren. Darüber hinaus hält er die Autokorrektur bei Textnachrichten für ausbaufähig: „Ich habe meiner Tochter aus dem Urlaub geschrieben: Bin gut angekommen, es gab leckeren Kuchen“. Durch die „Verbesserung“ des Handys sei folgender Text versendet worden: „Bin gut abgehauen, es gab Leichen im Kuchen“. Zehn Minuten später habe die Polizei vor der Tür gestanden. Über den Wandel des Gepäcks bei Urlaubsreisen im Laufe der Jahre denkt Anni Elmer nach. In den Koffer komme noch immer: „Alles, was mich glücklich macht“. Waren das in jungen Jahren Lippenstift, luftige Kleider und Puderdose, seien es nun Tabletten, Salbe und wollene Hose.
Weitere humoristische Einlagen liefern Pfarrer Ralf Ruckert und Regina Gerstenberg mit ihren Darbietungen. Zum Abschluss stimmt Dekanatskantor Katamba Kazaku gemeinsam mit den Gästen bekannte Lieder an. Das Herbstfest zeigt einmal mehr, wie wichtig Begegnung und Gemeinschaft für ein lebendiges Miteinander sind.



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