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Krank auf der Straße

Medizinisch-pflegerische Basisversorgung als Nothilfe für Besucher der Wohnungsnotfallhilfe.
Niedrigschwelliges und kostenfreies Angebot einer medizinischen Erst- und Notversorgung.

Angebote:

  • Sprechstunden mit ehrenamtlich engagierten Ärztinnen

Personenkreis:

  • Kranke, die auf der Straße leben, und über das Angebot des Tagesaufenthaltes erreicht werden.
  • Personen, die Berührungsängste mit Ärzten haben, und dadurch das Angebot des medizinischen Regelsystems nicht nutzen.
  • Personen, die anonym bleiben wollen.
  • Personen, die nicht krankenversichert sind.

Hintergrund:

In die Tagesaufenthaltsstätte kommen Menschen, die keine Unterkunft haben, sie leben ungeschützt draußen, in Zelten, Gartenhütten, auf Friedhöfen, kleinen Unterständen, in Kellern oder behelfsmäßig hergerichteten Plätzen.

Wer täglich seine Existenz sichern muss, achtet nicht auf Krankheiten. Die Lebensumstände auf der Straße machen krank. Diese Menschen haben kaum Zugang zu medizinischen Angeboten. Häufig kommen Abhängigkeitserkrankungen dazu, die in eine Abwärtsspirale führen. Wer arm ist, stirbt statistisch gesehen deutlich früher. Bei wohnungslosen Männern sind es 11 Jahre und bei Frauen 8 Jahre.